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Hohen Demzin

Ortsteile

  • Hohen Demzin
  • Görzhausen
  • Karstorf
  • Klein- und Groß Köthel
  • Grambzow
  • Burg Schlitz

Bürgermeisterin

Frau Marita Strüber

Anschrift

OT Klein Köthel/Klein Köthel 2
17166 Klein Köthel

Telefon

(0 39 96) 17 35 95

Sprechzeiten

Nach telefonischer Vereinbarung

Geschichte

Mit den Ortsteilen Hohen Demzin, Görzhausen, Karstorf, Klein- und Groß Köthel, Grambzow und Burg Schlitz liegt diese Gemeinde im Zentrum der Mecklenburgischen Schweiz.
Auf 2410 Hektar leben 456 Einwohner in der Gemeinde. Hohen Demzin selbst befindet sich an der B 108.

Der Kirchturm, das Wahrzeichen des Ortes, ist schon von weitem sichtbar. 1872 wurde diese Kirche erbaut. Sehenswert ist die gut erhaltene Innenausstattung mit den Allianzwappen herrschaftlicher Familien.

Auf dem Weg weiter nach Süden befindet sich ein bekanntes Ausflugsziel, die Burg Schlitz. Hier schuf Hans Graf von Schlitz (1763 - 1831) ein landschaftskulturelles Meisterwerk. Wertvolle Baumbestände, die ca. 40 Denkmale in sich einschließen, zieren die 60 ha große Parkanlage. Im Mittelpunkt steht das Schloss - eine dreiflügelige klassizistische Anlage. Wenige Meter davon kann man die Karolinenkapelle und den Nymphenbrunnen sehen. Gegenüber dem Park befindet sich die Schmiede mit gedrehtem Schornstein. Daneben ist die Gaststätte „Zum Goldenen Frieden“.

Am Fuß des Buchenberges liegt das ehemalige Hauptgut Karstorf. 1427 wurde es erstmals urkundlich erwähnt und befand sich im Besitz der Familie von der Osten. 1721 erwarb der Graf von Schlitz dieses Gut.
Zwischen Karstorf und Görzhausen liegt der Rötelberg mit einer Höhe von 96,4 Metern.

Vom Rötelberg aus hat man einen wunderbaren Ausblick auf das Malchiner Becken in dessen Mittelpunkt sich der Malchiner See erstreckt. Görzhausen wurde 1803 nach dem Schwiegervater des Grafen von Schlitz benannt. Hier beginnt auch der sehenswerte Skulpturenweg mit Werken verschiedener Künstler der heutigen Zeit.

Der Ort Grambzow, erstmals 1317 als "Villa Gramzowe" urkundlich erwähnt, zeichnet sich durch seine ruhige, bergige und waldreiche Gegend aus. 1345 wurde erstmals urkundlich das Dorf Köthel ohne Zusatz Klein und Groß erwähnt.

Landwirtschaft, Ferienwohnungen in fast allen Ortsteilen und Handwerk sind die wirtschaftlichen Schwerpunkte der Region. Interessant ist der Bau von Häusern aus Zedernholz.

Das öffentliche Leben wird durch die Gemeindevertretung, den Förderverein „Gemeindehaus Hohen Demzin“ und die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr auf traditionelle Art und Weise getragen.