Amtsgebäude Jördenstorf Burg Schlitz Schloss Schorssow
Home Impressum

Sukow-Levitzow

Ortsteile

  • Levitzow
  • Sukow-Marienhof
  • Pohnstorf

Bürgermeister

Herr Walter Bommer

Anschrift

Parkweg 7
17168 Levitzow

Telefon

(039975) 70 83 0

Sprechzeiten

nach Vereinbarung

Geschichte

Die Geschichte der Gemeinde Sukow-Levitzow ist noch sehr jung. Sie beginnt mit der Fusion der Gemeinden Levitzow und Sukow-Marienhof am 13.Juni 2004.

Die Geschichte der Dörfer Sukow und Levitzow ist wesentlich älter.

Um das Jahr 600 siedelten Slawen südlich des jetzigen Dorfes Sukow und legten eine Fliehburg an. Ausgrabungen ergaben, dass es sich um eine der ältesten mecklenburgischen Burgwallanlagen handelt, die heute unter dem Flurnamen "Alte Burg" bekannt ist. Zu sehen ist eine als Weideland genutzte Anhöhe, die sich etwa fünf Meter über der moorigen Umgebung erhebt. Dieser Hügel in den Wiesen verrät in der jetzigen Gestalt wenig vom einstigen Aussehen der Befestigung, als eine aus Holz und Erde errichtete Mauer das Areal umzog. Bei Ausgrabungen des Museums für Ur und Frühgeschichte Schwerin gelang es, die älteste slawische Keramik Mecklenburgs zu erkennen, die heute als Keramik der Sukower Gruppe jedem Bodendenkmalpfleger und Archäologen bekannt ist. Es ist eine unverzierte Tonware als Basis aller weiteren Keramikentwicklungen bis zum Teterower Typ. Außerdem wurde ein 1,2 km langer Bohlenweg erforscht, der von der Burg nach Osten an die Uferhöhen von Groß Markow durch die weite Niederung führte. Die Ersterwähnung des Ortes Sukow war im Jahre 1314. Der Besitz des Gutes in der Linie "von Blücher' lässt sich von 1503 bis etwa 1892 nachweisen. In den Jahren von 1729 bis 1739 wurde in Sukow eine Glashütte betrieben. Marienhof ist etwa 1880 bis 1890 als Vorwerk des Gutes Sukow entstanden. Die urkundliche Ersterwähnung des Ortes und Gutes Levitzow war im Jahre 1304. Vermutlich ist der Ort älter, denn der Gründer, Ritter Johann von Levetzow, kommt in mecklenburgischen Urkunden schon im Jahre 1292 vor, auch lässt die evangelische Kirche mit ihren typisch romanischen Rundbogenfenstern eher auf eine Erbauung um 1280 schließen. Im 15. Jahrhundert wurde der hölzerne Westturm errichtet, der Kanzelaltar ist aus dem 18. Jahrhundert.

Seit 1837 wurde das Gut von der Familie Nahmacher geführt, die auch das Gutshaus (1899) errichtete, heute befinden sich hier Wohnungen und ein Saal für die Gemeinde. Die heute unter Denkmalschutz stehende Wassermühle mit Staubach existiert seit 1894. Die Dörfer Levitzow (1928 31)und Sukow (1935) wurden an die Landgesellschaft mbH Schwerin verkauft und mit Bauerstellen aufgesiedelt. Damit änderte sich das Erscheinungsbild von Levitzow und Sukow vom Gutsdorf zu einem Bauerndorf mit teilweisem Straßendorfcharakter. Durch die Aufsiedlung von Levitzow und einiger Nachbardörfer mit katholischen Siedlern entstand der Bedarf für eine katholische Kirche. Diese wurde in der Zeit von 1954 – 1957 in Levitzow gebaut. Seitdem hat das Dorf Levitzow eine katholische und eine evangelisch Kirche.