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Prebberede

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Bürgermeister

Herr Frank Möller

Anschrift

Dorfstraße 17
17168 Prebberede

Telefon

(01 70) 31 69 - 0 81

Sprechzeiten

nach Vereinbarung

Geschichte

Zur Gemeinde Prebberede gehören die Orte Belitz, Grieve, Groß Bützin, Neu Heinde, Rabenhorst, Rensow und Schwiessel.

Als Lehn- und Rittersitz wurde Prebberede (Priberaze später Prebberow) erstmals 1228 erwähnt.

Zum kulturhistorischen Erbe gehört eines der großen Barockschlösser Mecklenburgs. Prebberede befand sich seit 1385 im Besitz der Familie von Bassewitz, die als Bauherren das noch heute vorhandene große Schloss 1772-1778 errichten ließen. Eine Größe von elf Achsen Breite und von sieben Achsen Tiefe (40m x 21 m) ist in Mecklenburg selten. Das Innere des Gebäudes ist noch in den aufwendigen Formen des Rokoko eingerichtet worden. Die Schlosskapelle wurde 1862 im neogotischen Stil erbaut und diente als Familiengruft. Hier kann der Besucher auch das Wappen derer von Bassewitz finden. Es ist ein auf den Hinterfüßen stehendes Wildschwein. Die alten Stallanlagen wurden zu Wohnungen und Ferienwohnungen umgebaut. Erhalten ist auch die alte Schmiede, die zum Teil privat als Wohnhaus ausgebaut wurde. Das Schloss selber ist Privatbesitz und bietet neben Wohnungen auch Ferienwohnungen.

Die Kirche in Belitz ist eine frühgotische Backsteinbasilika, die vor 1314 entstanden sein kann. Die Reste des romanischen Taufsteins sprechen für die Zeit um 1230. Auf dem Friedhof, an der Kirchenmauer, fand der bekannte Agrarreformer Johann Heinrich von Thünen (1783-1850) seine letzte Ruhestätte.

Das Gutshaus in Belitz wurde 1788 erbaut und ist heute wieder im Privatbesitz der Nachkommen.

Der Ort Neu Heinde entstand aus den Orten Klein Bützin, Neu Krug und dem Gut Neu Heinde und ist seit 1810 unter der Bezeichnung Neu Heinde eingetragen. Der Ort liegt an der Bundesstraße 108, etwa 30 km südlich von Rostock.

Vom ehemaligen Gut Neu Heinde ist noch ein in Privatbesitz befindendes Gutshaus erhalten.

Wer sich für Straußenvögel interessiert, kann diese in Neu Heinde bei  Familie Krause bewundern.

In Schwiessel steht ein barockes Gutsverwalterhaus von 1735. Heute befinden sich in diesem renovierten Gebäude ein Café und Pension. Nicht weit entfernt liegt ein ehemals sehr schönes Tudorschloss (erbaut 1864), das leider eine Ruine ist.