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Groß Roge

Ortsteile

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  • Klein Roge
  • Wotrum
  • Mieckow
  • Rachow
  • Neu Rachow
  • Zierstorf

Bürgermeister

Herr Herbert Hoeft

Telefon

(03 99 78) 5 14 37

Sprechzeiten

nach Vereinbarung

Geschichte

Zur Gemeinde gehören die Dörfer Groß Roge, Klein Roge, Mieckow, Alt- und Neu Rachow, Wotrum und Zierstorf. In der Gemeinde leben 766 Einwohner auf einer Fläche von 2 433 Hektar.
Sie erstreckt sich nördlich der B 104, der ehemaligen Handelsstraße Hamburg-Stettin.

Groß Roge befindet sich in einem Landschaftsschutzgebiet. Ein frühzeitiger Siedlungsnachweis der slawische Wilsen in der Zeit des 7. bis 10. Jahrhunderts ist die Burganlage in Zierstorf.
Die Hügellandschaft dieser Gegend wurde durch die Eiszeit geprägt.

Zierstorf, Mieckow, Klein Roge und Wotrum sind typische Gutsdörfer.
Sie entstanden zwischen 1317 und 1645. Ältestes Dorf ist Alt Rachow (1275 wurde es zum ersten Mal urkundlich erwähnt). Die ehemaligen Gutshäuser wurden während der Nachkriegsjahre als Umsiedlerwohnungen genutzt.

Der Ort Zierstorf gewann 1828 an Bedeutung, als der Domänenrat Carl Pogge das Gut erwarb und bewirtschaftete. Hier wurde der Grundstein für landwirtschaftliche Verbesserungen gelegt.
Carl Pogge war der beste Wiesenwirt seiner Zeit. Ihm zu Ehren wurde seine Erfindung, die Moorwiesen-Besandung "Poggeln" bezeichnet. Das Gut blieb bis in die 30er Jahre im Familienbesitz.
Den fortschrittlichen Landwirten und Zeitgenossen Johann Heinrich von Thünen, Carl Friedrich Pogge und Johann Pogge sowie dem Afrikaforscher Paul Pogge sind Ausstellungen im Gutshaus gewidmet, die der Heimatverein betreut.

Die Landschaft dieser Gemeinde bietet weite Ackerflächen, Waldgebiete und Feuchtbiotope. Dadurch konnte sich eine bemerkenswerte Tier- und Pflanzenwelt entwickeln.
Die Buchenaltholzbestände dienen dem Schwarzspecht und der Hohltaube als Brutstätte.
Der „Süße Grund“ ist Brutrevier für Kranich und Graugans.

Auf dem Lehrpfad „Roger Os“ ist die sogenannte „Wunderbuche“, ein sagenumwobenes Naturdenkmal, zu sehen.

Wotrum wurde erstmals 1317 urkundlich erwähnt. Von 1777 diente Wotrum als Rittergut und 1781 als Lehngut.

Mieckow als Gutsdorf wurde erstmals 1342 urkundlich erwähnt.

Das Gemeindeleben wird von den zahlreichen Vereinen sowie der FFW und der Gemeindevertretung getragen.